Mit ABBAs letztem Album The Visitors begann die technische Revolution. Im August 1982 kam die erste Compact Disc auf die Welt. Sie brachte digitale Klangqualität ohne lästiges Umdrehen. Ein Laserstrahl rast über den sechs Kilometer langen Laufstreifen hinweg und liest über eine Milliarde Informationen pro Disc optisch aus.

Compact Disc
Staub und Dreck können von der Datenseite vorsichtig abgewischt werden.

Trotzdem konnte die CD in den ersten Jahren nur mühsam gegen die etablierte Langspielplatte aus Vinyl Fuß fassen. Sie veränderte jedoch das Musikhören gewaltig. In den 1990ern gab sie PC-Nutzern endlich den Speicherplatz, den sie brauchten.
Nach 25 Jahren ist der Silberling jedoch vom Aussterben bedroht. Weniger durch den direkten Nachfolger der DVD-Audio als vielmehr durch die Online-Musikdienste.

PS: Eine meiner ersten Anschaffungen nach der Währungsunion war ein Stereo-Receiver mit CD-Player, mit dem gings dann auch lauter 😉

Kleine Episode zur CD-ROM

Im Studium benötigte ich einen PC (bis dahin benutzte ich einen Amiga 500). So wurde 1993 ein 486er mit 33MHz Taktung, 4MB RAM und einer 250 MB (MEGA Byte) Festplatte angeschafft. Später nach Einbau einer zweiten Festplatte waren alle IDE-Ports belegt, die damaligen Mainboards hatten ja nur zwei davon. Etwa Ende 1994 rüstete ich dann ein CD-ROM-Laufwerk nach, Brenner waren noch unerschwinglich. Der Anschluss wurde über eine kompatible Soundkarte realisiert.
So wurde mein PC dann zum Multimediasystem 🙂
ein damals viel strapazierter Begriff.

Die vielen PC-Zeitschriften beiliegenden CD-ROMs mit Programmen und multimedialen Inhalten waren jeden Monat immer der Hit – das Internet kam ja erst langsam in die Privathaushalte (über Modem). Und der Speicherinhalt einer vollgepackten CD-ROM war mit 650 MB sogar größer als die Speicherkapazität der zwei Festplatten.

Die CD wird 25
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