Jetzt hat auch noch die letzte Handy-Firma, nach Siemens (dann BenQ) und Motorola, Deutschland „verlassen“.
[Nachtrag] zu Motorola – siehe Kommentar (unten)


Nokia-Freie-Zone (Boykott), ursprünglich hochgeladen von mactoryx

Der Standort Rumänien bietet für NOkia enorme Vorteile:
„Dort arbeiten die Menschen für ein Zehntel der deutschen Entgelte“ … „Selbst wenn sich die Löhne in den kommenden Jahren verdoppeln oder verdreifachen, lohnt sich das.“

So werden neue Märkte erschlossen.
Da nimmt man doch den Imageverlust zumindest bei den 2.300 Ex-Beschäftigten locker hin.

Nachtrag: 16. Mai 2008

Lichter aus im Bochumer Nokia-Werk
Die Mehrzahl der 2.300 Mitarbeiter in der Ruhrgebietsstadt durchschritt heute zum letzten Mal das Werkstor. „Im Januar ist das Werk gestorben, und heute war die Beerdigung“, sagte die Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach mit Tränen in den Augen.

Nokia-Freie-Zone
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2 Gedanken zu „Nokia-Freie-Zone

  • 23. Januar 2008 um 22:41
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    Ich habe mir am Mittwoch 18.01.2008 ein neues Motorola (MOTORAZR 2 V8) gekauft. Die nette Verkäuferin wollte mir erst ein Nokia Handy verkaufen, aber nach Standort-Schließung in Bochum (2.300 Beschäftigte plus Zulieferbetriebe 1.700 Beschäftigte) bin ich der Meinung so etwas zu unterstützen wäre schlimm für die Beschäftigten. Ich boykottiere diese Handy Marke.
    Aber ob ich mit Motorola richtig liege weiß ich nicht genau (haben angeblich auch über 700 Beschäftigte) im Januar 2008 entlassen, aber sie sollen noch in Flensburg Handys herstellen. Jedenfalls ist einiges Handyzubehör schon MADE IN CHINA! Außerdem ist es mein 3.tes Handy von Motorola und ich war immer zufrieden mit der Marke.
    Es sollte jeder für sich entscheiden wie er sich verhält. Jedenfalls bei mir kommt kein Nokia in die Tasche.
    Mit freundlichen Grüßen Sven

  • 26. Januar 2008 um 21:58
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    Sehe ich ähnlich, Sven.
    Hatte bisher keine Nokia-Handys und das wird auch so bleiben.

    „Wenn ein Konzern mit 40 % Weltmarktanteil, 15 % Gewinn und 4 % Personalkosten mit den Mitarbeitern so umgeht, verlangt das ein Signal“, sagte Bundesminister Seehofer.

    Wie gesagt, das Bochumer Werk arbeitete profitabel.

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