08.08.08 – in Asien gilt die „8“ als Zahl, die Reichtum und Glück verheißt.

Für die Fußball-EM herrschte landesweit Begeisterung, zur Tour de France war es sehr ruhig und jetzt steht das nächste Sport-Großereignis des Jahres 2008 an.

Du willst in Olympia siegen? – Das will ich auch, bei den Göttern – denn das bringt Ehre. Aber achte auf das was vorangeht und was nachfolgt, dann greife das Werk an. Du mußt geordnet leben, nach Vorschrift essen, der Leckerbissen dich enthalten, dich üben nach fester Regel, zur vorgeschriebenen Stunde, in Hitze und Kälte; nichts Kaltes trinken, keinen Wein zur beliebigen Zeit; kurz, du mußt dich dem Lehrmeister wie einem Arzt übergeben.

Epiktet ( ca. 50 – 125 n. Chr.)
aus „Handbüchlein der stoischen Moral“

Die Spiele von Beijing zur Feier der XXIX. Olympiade moderner Zeitrechnung beginnen mit dem Einmarsch der Athleten (aus 205 Ländern), die jeweils von einem Träger der Nationalfahne angeführt werden. Nach der weit über eine Stunde andauernden Sportlerparade wird der IOC-Präsident Jacques Rogge in seiner Rede von „sauberen Spielen“ sprechen. Damit meint er wohl nicht „nur“ die Luftverschmutzung in den Städten sondern möglichst dopingfallfreie Wettkämpfe.

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Das Fünfer-Ensemble bildet einen vertrauten Kreis von Freunden mit vier in China sehr populären Tieren: Fisch Beibei, Panda Jingjing, tibetische Antilope Yingying und Schwalbe Nini. In Ihrer Mitte steht Huanhuan, die olympische Flamme. Die Namen – Bei Jing Huan Ying Ni – zusammen gelesen, bedeuten auf Chinesisch: Willkommen in Peking. Die fünf Fuwa-Figuren stellen auch fünf Naturelemente dar, die sich immer wieder in der chinesischen Volkskunst finden: Meer, Wald, Feuer, Erde und Himmel. Zugleich sollen sie, der chinesischen Tradition entsprechend, gute Wünsche übermitteln: Wohlstand, Zufriedenheit, Leidenschaft, Gesundheit, Glück. [datacoast.de]

Olympische Sommerspiele Peking 2008
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