Am 26. August 1978, startete Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All.
Sein Flug in die Geschichtsbücher dauerte genau 7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden – mit insgesamt 125 Erdumkreisungen. Gestartet wurde mit Sojus 31 zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Die Sojus 31 blieb als Rückkehrkapsel für die Stammbesatzung an der Raumstation angedockt, die maßgeschneiderten Sitze wurden in die Rückkehrkapsel Sojus 29 umgeladen. Eine ungeplant harte Landung erfolgte am 3. September 1978.

Bekannt wurde die im Fernsehen gezeigte Puppenhochzeit des von Jähn mitgebrachten DDR-Sandmännchens mit der sowjetischen Fernsehpuppe Mascha, die Waleri Bykowski gestellt hatte.

Gemeinsam auf der Erde und im All
Gemeinsam auf der Erde und im All
Stele auf dem Potsdamer Telegrafenberg – neben dem Turm, der zum „Observatorium für astronomische und geodätische Winkelmessungen“ gehörte – unweit vom Einsteinturm

Allee der Kosmonauten in Berlin

Um den Weltraumflug des sowjetischen Fliegerkosmonauten Oberst Waleri Fjodorowitsch Bykowski und des deutschen Forschungskosmonauten NVA-Oberstleutnant Sigmund Jähn zur Raumstation Saljut 6 zu würdigen, hat man am 22. September 1978 in Anwesenheit der beiden Raumfahrer die Springpfuhlstraße in Allee der Kosmonauten umbenannt.

Vor 30 Jahren flog der erste Deutsche ins All
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