Lieber Schweine im Weltall, als Wildschweine an der Hecke 😉
Der Hunger treibt die Wildschweine aus dem Wald und sie haben jede Scheu vor dem Menschen verloren:

Siesta im Schnee
Siesta im Schnee
Aufgenommen, durch meinen Nachbarn, in Berlin-Müggelheim.

Wildscheine in Erwartung auf Essensreste an der Hecke Rangniedrige Wildschweine warten in gebührender Entfernung Der Kameramann hat seine Pausenbrote ausgepackt Die Wildschweine wissen, an dieser Hecke gibt es immer was zu fressen

Fressen und gefressen werden – Rezept: Wildschweingulasch

Menge Masse Art
1 Kilogramm Wildschweinschulter oder Keule
1 Stück Orange
2 Tassen grobe gemischte Würfel von Sellerie, Karotten, Zwiebel
1 Eßlöffel zerdrückte Wachholderbeeren
2 Teelöffel Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
1 Liter Buttermilch
2 Eßlöffel Öl
1 Prise Salz
1 zerkleinerte Knoblauchzehe
1 Preiselbeere
1,4 Liter Rotwein
1 bis 2 Teelöffel Kartoffelstärke

Zubereitung:
Das Fleisch in grobe Würfel schneiden, etwa 2 x 2 cm. Gemüse (Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch) mit den Gewürzen (Pfefferkörner, Wachholderbeeren, Lorbeerblätter) der in Scheiben geschnittenen Orange, Fleisch und Buttermilch in einen Behälter geben und im Kühlschrank zwischen 24 – 48 Stunden ziehen lassen.

Das Gulasch auf einem groben Sieb abtropfen lassen. In einem flachen Topf gut von allen Seiten anbraten und mit Salz würzen. Die Temperatur drosseln und das Gemüse, Gewürze etc. aus der Beize mit hinzugeben. Das ganze ein bisschen schmoren lassen. Ist das Gulasch trocken, etwas Rotwein angießen und einkochen lassen. Dies machen, bis der ganze Rotwein aufgebraucht ist (wichtig ist, diese Schritte hintereinander zu machen und nicht den ganzen Rotwein auf einmal zum Gulasch zu schütten).
In der Zwischenzeit, die zurückgebliebene Buttermilch mit der Stärke verrühren. Diese nach und nach zugeben, dazwischen immer wieder aufkochen lassen. Ist das Fleisch weich, dieses aus der Soße nehmen und in einen zweiten Topf geben. Die Soße mit Preiselbeeren, Salz, Pfeffer, Weinbrand abschmecken und durch den Sieb auf das Gulasch passieren. Einmal kurz aufkochen lassen und servieren.

Und täglich grüßt der Schwarzkittel
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