Fazit der Olympischen Winterspielen von Vancouver: Ein junger Rodler stirbt, ein Bob-Fahrer boykottiert die brandgefährliche Bahn; allgemein spannende Wettkämpfe und die Deutschen landen im Medaillenspiegel auf dem zweiten Platz.
Insgesamt 20 von 30 Medaillen gewannen dabei die Frauen, die populärsten Wintersportlerinnen davon sind sicherlich Magdalena Neuner und Maria Riesch.

Vielen Dank, Kanada

Mit der größten Party der Stadtgeschichte endete vor 60.600 Zuschauern im Stadion von Vancouver und einem Milliarden-Fernsehpublikum das 16-tägige Spektakel. Die Stars dieser Show waren u.a. der Jazzsänger Michael Bublé, der an Parkinson erkrankte Schauspieler Michael J. Fox und William Shatner (Captain James T. Kirk von StarTrek). Der Tenor Ben Heppner sang die Olympische Hymne und Folklegende Neil Young passend zu der olympischen Abschiedsparty sein „Long may you run“.

Ewiger Medaillenspiegel: Deutschland die Nummer 1

Im „ewigen“ Medaillenspiegel (Länderwertung nach 854 Entscheidungen) gaben die Russen die Führung an Deutschland ab:

Platz Nation Gold Silber Bronze Gesamt
1. Deutschland (inkl. DDR) 128 129 101 358
2. Russland (inkl. UdSSR/GUS) 123 92 93 308
3. Norwegen 107 106 90 303
4. USA 87 95 71 253
5. Österreich 55 70 76 201
6. Kanada 52 45 48 145
7. Schweden 48 33 48 129
8. Schweiz 44 37 46 127
9. Finnland 41 59 56 156
10. Italien 37 32 37 106

Zudem liegen sechs deutsche Sportler in den „ewigen“ Ranglisten ihrer Sportarten vorn. Neue Nummer eins bei den Bobsportlern sind Andre Lange und Kevin Kuske. Weiter vorne liegen Biathletin Kati Wilhelm, die Rodlerinnen Sylke Otto und Steffi Walter-Martin, Bobfahrerin Sandra Kiriasis sowie Rodler Georg Hackl.

XXI. Olympische Winterspiele sind beendet
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