Angeblich waren es die Milliardenhilfen für Griechenland, das unterirdische Bahnprojekt Stuttgart 21 oder auch der Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch: Alternativlos heißt das Unwort des Jahres.
Die Formulierung sei ein Totschlagargument, sagte der Sprecher der Unwort-Jury Horst Dieter Schlosser. Damit werde unterstellt, es gebe bei einer Entscheidung keine andere Möglichkeit und eine Diskussion sei daher auch nicht notwendig. „Behauptungen dieser Art sind 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohen, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken“, sagte Schlosser.

Unwort des Jahres 2010
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Ein Gedanke zu „Unwort des Jahres 2010

  • 22. Januar 2011 um 13:03
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    Es erscheint mir generell unverantwortlich Zustände bzw Entscheidungen als „alternativlos“ zu bezeichnen. Zum einen gibt es immer Alternativen und man sollte den Menschen diese auch vorstellen und zum anderen darf man das eigene Volk bzw die Wähler nicht so behandeln wenn man wiedergewählt werden will!

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