Faith No More @ Zitadelle SpandauDieser Sonnabend war der bis jetzt heißeste Tag des Jahres und das gleich in doppeltem Sinne. Das Thermometer zeigte auch abends noch knapp über 30 Grad Celcius und sorgte damit für einen Hot Gig in der Zitadelle Spandau.
Hinter Blumenkübeln, die gesamte Bühne in weiß gehalten, agierten die inzwischen doch etwas älter gewordenen Herren gleichfalls in großzügig geschnittenes, meditatives Weiß: Mike Patton (Gesang, der leicht irre Entertainer) im Mittelpunkt, Jon Hudson (Gitarre), Billy Gould (Bass), Mike Bordin (Schlagzeug) und Roddy Bottum (Keyboard).

Von Epic über das Commodores-Cover Easy bis zum aktuellen Motherfucker gleich als Opener war alles dabei. In Anbetracht des Bühnenbildes könnte man durchaus sagen: Ein bunter Blumenstrauß beliebter Melodien.

Faith No More in Zitadelle Spandau #4
Faith No More in Zitadelle Spandau #4

18 Jahre nach der letzten Platte hatten Faith No More im Mai das insgesamt siebte Studioalbum veröffentlicht: Sol Invictus – dieses heißt nach dem römischen Fest der Wintersonnenwende. Der Titel spielt darauf an, dass die Band sich 1998 getrennt hat und „Sol Invictus“ diese 18-jährige Albumpause beendet.

Faith No More
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