Airbus A400M

Zwei Jahre später als ursprünglich geplant kann Testpilot Edward Strongman den Schub der vier 11.000 PS-starken Turboprop-Motoren nutzen, um mit dem Airbus A400M in den strahlend blauen Himmel über Sevilla abzuheben. Fast vier Stunden kreist der Militärtransporter über Andalusien. Inzwischen ist der spanische König Juan Carlos mit seinem Jet eingetroffen, um der Landung beizuwohnen. Aus Frankreich kam Verteidigungsminister Hervé Morin, aus Deutschland der Staatssekretär Rüdiger Wolf.

Die ersten Maschinen sollen 2014 geliefert werden

Im Bauch des Transporters findet ein Transporthubschrauber des Typs Boeing-Vertol CH-47 Chinook Platz oder ein Sattelschlepplastwagen oder zwei Infanteriefahrzeuge. Im Notfall können 125 Tragen plus eine Intensivstation transportiert werden oder 116 Soldaten in voller Montur, auch Fallschirmjäger.

Das Turboprop-Triebwerk hat ein europäisches Team, bestehend aus dem deutschen Hersteller MTU Aero Engines, dem britischen Konzern Rolls-Royce und dem französischen Unternehmen Safran, konstruiert.

Jeder Motor hat acht Propellerblätter mit einer Länge von jeweils fünf Meter. Sie rotieren pro Propellerpaar gegenläufig, wobei die inneren Motoren einwärts Richtung Rumpf drehen, die beiden äußeren Motoren drehen Richtung Flügelspitzen.

Der Listenpreis beträgt rund 100 Millionen Euro. Damit liegt die Maschine zwischen der altgedienten Lockheed-Martin-Modell C-130 Hercules und der Boeing C-17 Globemaster III.

Allgemeine Daten

: 11. Dezember 2009 um 10.15 Uhr