Die Antonow An-26 (NATO-Codename: Curl) ist ein mittleres Transportflugzeug, das aus der zivilen An-24 entwickelt wurde.

Von 1980 bis 1986 wurden an die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee zwölf Antonow An-26 geliefert. Diese wurden der Transportfliegerstaffel 24 in Dresden-Klotsche zugewiesen.

Flugausstellung Hermeskeil

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Antonow An-26 Triebwerk: An-26
Antonow An-26
52+08 (10706)

Ausgestellt im Technik Museum Speyer

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Antonow An-26 und Lockheed T-33 A
Antonow An-26 und Lockheed T-33 A

Antonow An-26 und Starfighter
Antonow An-26 und Starfighter

Ausgestellt im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow

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Antonow An-26
Antonow An-26 mit Kennung 52+09

Antonow An-26 Antonow An-26

Ausgestellt auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2010

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Antonow An-26 Antonow An-26

Ausgestellt auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2008

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Antonow An-26
Antonow An-26

Daten

AllgemeinTechnische DatenBewaffnung
Typ: Militärisches Transportflugzeug
Entwurfsland: Sowjetunion
Hersteller: Antonow
Erstflug: 21. Mai 1969
Produktionszeit: 1969 bis 1986
Stückzahl: 1.403
Besatzung: 5 (NVA: 4); Passagiere: 39 Passagiere oder 30 Fallschirmjäger
Gesamtlänge: 23,80 m; Spannweite: 29,20 m; Höhe: 8,57 m
Max. Startgewicht: 24.000 kg
Höchstgeschwindigkeit: 540 km/h; Gipfelhöhe: 9.000 m; Reichweite: 2.700 km
Antrieb
Propellerturbinen: 2× Iwtschenko AI-24WT mit je 2.103 kW
Hilfstriebwerk: Düsentriebwerk RU 19A-300 mit 7.85 kN Schub
Bei Bedarf können seitlich im unteren Rumpfsegment vier Aufhängestationen befestigt werden, womit aus dem Transporter ein Hilfsbomber oder bewaffneter Patrouillenflieger wird.[2] Die Bewaffnung beträgt bis zu 1.000 kg an vier seitlich am Rumpf befestigten Aufhängestationen und besteht aus ungelenkten Luft-Boden-Raketen oder ungelenkten Freifallbomben:

  • 2× UB-32A-57-Raketen-Rohrstartbehälter für je 32 ungelenkte Luft-Boden-Raketen vom Typ S-5 im Kaliber 57 mm
  • 4× FAB-250 (250-kg-Freifallbombe)