Die Boeing 707 ist ein vierstrahliges Langstrecken-Düsenverkehrsflugzeug in Tiefdeckerauslegung. Der Erstflug fand am 20. Dezember 1957 statt. Insgesamt wurden 1.010 Maschinen in verschiedenen zivilen und militärischen Versionen ausgeliefert
Militärische Variante – Tankflugzeug: KC-135 Stratotanker


Auf der ILA 2008

Boeing KC-135 Stratotanker auf der ILA 2004
Militärische Variante – AWACS-Luftaufklärer: E-3 Sentry


Auf der ILA 2008

Boeing E-3 Sentry auf der ILA 2004
Ausgestellt im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow
„VIP Compartment“ der Boeing 707-307C der Flugbereitschaft BMVg
Ab November 1968 lösten die Boeing 707-307C die Douglas DC-6B ab und läuteten bei der Flugbereitschaft BMVg das Jet-Zeitalter ein.
Die Luftwaffe besaß vier Maschinen. Sie trugen die Kennzeichen 10+01 „Otto Lilienthal“, 10+02 „Hans Grade“, 10+03 „August Euler“ und 10+04 „Hermann Köhl“. Die Flugzeuge waren so ausgelegt, dass sie schnell umgerüstet werden konnten. Dabei waren drei verschiedene Auslegungen möglich: VIP (für Politiker), Passagier (max. 169 Passagiere) sowie Fracht- und Krankentransport. Für eine rationelle Frachtumschlagung waren im Flugzeug auch Kugelrollplatten und Rollbahnen für die Frachtpaletten vorhanden. Die VIP-Auslegung war für die Politiker vorgesehen. Vor allem für die Bundespräsidenten, die Kanzler und die Minister wurde diese Auslegung verwendeten. Am häufigsten wurde sie jedoch von Außenminister Hans Dietrich Genscher genutzt.
Allgemeine Daten
Länge: 46,68 m; Spannweite: 44,43 m; Höhe: 13,00 m


