Junkers F 13

Eine Revolution – anders kann man die Bedeutung der Junkers F 13 im Jahre 1919 nicht beschreiben. Sie war das erste zivile Ganzmetallflugzeug und auch das erste Flugzeug das überhaupt zum Passagiertransport entwickelt worden war – so war sie der erste „echte“ Airliner. Sie bot insgesamt 6 Personen Platz – zwei Piloten und vier Passagieren. Die F13 wurde in der ganzen Welt eingesetzt. Die 350 gebauten Exemplare dienten als Fracht- und Passagierflugzeuge, zur Postbeförderung und für Expeditionen. Die F13 wurde in vielfältigen Versionen gebaut, z.B. mit offenem oder mit geschlossenem Cockpit, als Land- oder als Seeflugzeug, mit verschiedenen Motoren, etc.

Deutsches Technikmuseum Berlin

Junkers F13
Junkers F13

Junkers F13
Junkers F13

Die Überreste des nun im Deutschen Technikmuseum Berlin ausgestellten Schwimmer- Flugzeugs stammen aus dem Western Canada Aviation Museum in Winnipeg/Kanada.

Die Maschine mit der Werknummer 2050 war 1930 in Dessau unter dem Namen „Königsgeier“ ausgeliefert worden. Erster Eigner war die Firma Air Land Manufacturing in Vancouver. Die F 13 erhielt die Kennung CF-ALX und den Namen „City of Prince George“.
Am 23. Juli 1933 stürzte das Flugzeug nach Baumberührung während des Starts ab. Die vier Insassen erlitten leichte Verletzungen und das schwer beschädigte Flugzeug blieb an der abgelegenen Unfallstelle zurück. Im Sommer 1981 barg das Western Canada Aviation Museum das Wrack. Im Deutschen Technikmuseum Berlin werden die Überreste nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Triebwerk

Triebwerk: Junkers F13
Triebwerk: Junkers F13

Flugplatzmuseum Cottbus

Flugzeughalle Cottbus (1928)Modell der Flugzeughalle in Cottbus (1928)
mit Udet U-12 und Junkers F 13
im Maßstab 1:87