Von Kelly Johnson als leichter Abfangjäger konstruiert, wurde der Starfighter später zum Allwetter-Jagdbomber ausgebaut. Bedingt durch die extrem hohe Flächenbelastung war er nicht leicht zu fliegen und galt als unsicheres Flugzeug. Außer unter seinem offiziellen Namen wurde die Maschine auch unter anderem als Witwenmacher, Erdnagel, fliegender Sarg oder Sargfighter bekannt.

Aeronauticum – Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum

Lockheed F-104 Starfighter
Lockheed F-104 Starfighter

Lockheed F-104G Starfighter
Lockheed F-104G Starfighter

Dahinter VFW 614 sowie Dornier Do 28 D-2 OU Skyservsant:
Starfighter Bewaffnung: Lenkflugkörper AS 30 & Bordkanone 20 mm M 61 Lockheed F-104G Starfighter Bewaffnung Starfighter: Lenkflugkörper Kormoran AS 34

Pima Air & Space Museum

Lockheed F-104D Starfighter der USAF United States Air Force, 57-1323 (cn 483-5035)
MARKINGS: 156th Tactical Fighter Group (ANG), San Juan International Airport, Puerto Rico, 1974

Lockheed F-104D Starfighter
Lockheed F-104D Starfighter

Chanute Air Museum

Lockheed F-104A Starfighter s/n 56-732

Im Hintergrund eins von drei ausgestellten Segmente eines Minuteman ICBM Raketensilos. Diese von Boeing gebauten Sektionen wurden als Trainingsgeräte für Raketenwartungstechniker und Supportpersonal eingesetzt. Dies ist das untere Segment des Silos. Zur Zeit des Kalten Kriegs gab es über tausend Minuteman-Silos, die überall in den zentralen Vereinigten Staaten verstreut waren. Diese waren jeweils in der Lage, innerhalb von 30 Minuten eine 1,2-Megaton-Atom-Nutzlast an ihre Ziele zu bringen.

Lockheed F-104A Starfighter
Lockheed F-104A Starfighter

Linkes Foto: im Hintergrund eine Douglas A-4 Skyhawk der Blue Angels
F-104A Starfighter & A-4A Lockheed F-104A Starfighter

Wings Over The Rockies Air & Space Museum

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Lockheed F-104C Starfighter der U.S. Air Force (60910)

Lockheed F-104C Starfighter
Lockheed F-104C Starfighter
im Hintergrund: Rockwell B1-A Lancer

Lockheed F-104C Starfighter
Lockheed F-104C Starfighter
und rechts: Republic F-105D Thunderchief

Militärhistorisches Museum Brüssel

F-104G Starfighter
F-104G Starfighter (Belgium – Air Force) FX12 (C/N: 683-9029)

Flugausstellung Hermeskeil

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F-104G Starfighter
F-104G Starfighter

Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen

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Lockheed F-104 G Starfighter Cockpit: F-104 G Starfighter
Lockheed F-104 G Starfighter mit taktischer Nummer 20+45 und Blick ins Cockpit

Original-Starfighter-Schleudersitz Typ C2
Original-Starfighter-Schleudersitz Typ C2
aus der Maschine des ehemaligen Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Johannes Steinhoff

Oberst der deutschen Bundesluftwaffe Bordelektronik: F-104 G Starfighter Mehrzweck-Radargerät NASARR F-15
Oberst der deutschen Bundesluftwaffe, Bordelektronik und Mehrzweck-Radargerät NASARR F-15

Cavanaugh Flight Museum

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Lockheed F-104A Starfighter
Lockheed F-104A Starfighter (SN# 56-779) der U.S.Air Force #780

Technik Museum Speyer

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Starfighter und An-26 Starfighter Gerippe
Starfighter und Antonow An-26

Lockheed TF-104G Starfighter General Electric J79
Lockheed TF-104G Starfighter mit taktischer Nummer 28+27 und Strahltriebwerk General Electric J79

Castle Air Museum

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Lockheed F-104D Starfighter
Lockheed F-104D Starfighter der U.S. air Force (71312) FG-312
dahinter: Republic F-105B Thunderchief

Ausgestellt im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow

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Lockheed F-104G Starfighter der Luftwaffe DB+127 (cn 683-2002) mit ZELL (Zero Length Launch)
Das Entwicklungsvorhaben ZELL gab der F-104G eine so genannte Nullstartfähigkeit, d. h. Start aus dem Stand von zerstörten Flugplätzen heraus.

Lockheed F-104G ZELL
Lockheed F-104G ZELL mit der Kennung DB+127

Sonderausstellung: 50 Jahre Luftwaffe der Bundeswehr im Hangar 7
Zweisitziges Trainingsflugzeug F-104F Starfighter mit taktischer Kennung 29+06:

Schleudersitze
Schleudersitze: Lockheed C-2 [rechts] und Martin Baker GQ-7(A) [links]

Der Umrüstung des Starfighter vom Schleudersitz Lockheed C-2 auf das zuverlässigere englische Modell Martin Baker GQ-7(A) ab Mitte der 1960er Jahre verdanken vermutlich zahlreiche Piloten ihr Leben.

Ausgestellt im Fonden Danmarks Flymuseum (Dänemark)

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Kanadische Version der Lockheed F-104 Starfighter
Lizenzbau von Canadair, Construction Number 683A-1188
Eingesetzt bei der Royal Danish Air Force (Denmark) von 1971-1984

CF-104 Starfighter CF-104 Starfighter
CF-104 Starfighter der Flyvevåbnet mit der taktischen Nummer R-888

Daten

AllgemeinTechnische Daten der F-104G
Typ: Abfangjäger
Entwurfsland: Vereinigte Staaten
Hersteller: Lockheed Corporation
Erstflug: 4. März 1954
Indienststellung: 20. Februar 1958
Produktionszeit: 1956 bis 1979
Stückzahl: 2.578
Länge: 16,66 m; Höhe: 4,09 m; Flügelspannweite: 6,36 m;
Leergewicht: 6.350 kg; normales Startgewicht: 9.365 kg; maximales Startgewicht: 13.170 kg;
Dienstgipfelhöhe: 15.240 m
Höchstgeschwindigkeit: Mach 1,74
Triebwerk: 1x General Electric J79-GE-11A-Strahltriebwerk
Schubleistung mit Nachbrenner: 69,42 kN; ohne Nachbrenner: 44,50 kN