Die Stinson L-5 Sentinel war ein leichtes Verbindungs-und Aufklärungsflugzeug der US-Streitkräfte.
Das Muster war eines der wichtigsten amerikanischen Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges, obwohl zahlenmäßig und hinsichtlich der Popularität von der Piper L-4 übertroffen.
Die zivile Bezeichnung lautete Stinson Modell 76, die militärische ursprünglich O-62 und kurz später L-5.
Die Version der U.S. Navy and Marine wurde bezeichnet als OY-1. Alle diese Flugzeuge verfügten über 12-Volt-Systeme. Die 24-Volt L-5G wurden OY-2 bezeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen viele L-5 nach Korea und blieben dort bis zum Eintreffen der Cessna L-19 Bird Dog in Verwendung.

Museum of Aviation (Warner Robins)

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Ausgestellt im Scott Exhibit Hangar (WW2) Hangar 3

Stinson L-5 Sentinel
Stinson L-5 Sentinel
im Hintergrund: Ryan PT-22 ‚Recruit‘

Lycoming 0-435 aircraft engine
Lycoming 0-435 aircraft engine

Planes of Fame Air Museum in Valle, Arizona

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Stinson L-5G Sentinel
Stinson L-5G Sentinel mit Kennung: N6055C / 534950/47-L

Stinson L-5G Sentinel
Stinson L-5G Sentinel

National Museum of Naval Aviation

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Stinson OY-1 'Tumbleweed'
Stinson OY-1 ‚Tumbleweed‘ S/N 60465

Cavanaugh Flight Museum

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Stinson L-5E
Stinson L-5E mit Kennung: N40020

Daten

AllgemeinTechnische Daten
Typ: Verbindungsflugzeug, Search and Rescue, Artilleriebeobachtung und Aufklärung
Entwurfsland: Vereinigte Staaten
Hersteller: Stinson Aircraft Corporation
Erstflug: 28. Juni 1941
Produktionszeit: Oktober 1942 – November 1945
Stückzahl: 3.590 (3.896)
Besatzung: 1 Pilot und 1 Beobachter
Länge: 7,35 m; Spannweite: 10,35 m; Höhe: 2,1 m
Leermasse: 668 kg; Maximale Flugmasse: 990 kg
Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h
Einsatzradius: 600 km
Dienstgipfelhöhe: 4.500 m
Motorisierung: 1x Lycoming O-435-A mit 185 PS Leistung