Die Bundesluftwaffe und die französischen Luftwaffe benötigten Ende der fünfziger und Anfang der sechziger Jahre ein taktisches Transportflugzeug. Das robuste, zweimotorige Flugzeug wurde von den Vereinigten Flugtechnischen Werken Bremen, dem Hamburger Flugzeugbau und der französischen Firma Nord Aviation entwickelt. Der erste von drei Prototypen flog am 25. Februar 1963 im französischen Melun-Villaroche. Die bundesdeutsche Luftwaffe erhielt ihre erste Maschine am 30. April 1968. Weitere 110 Transall folgten und lösten die davor genutzte Nord 2501 Noratlas ab.
Die bewährte Transall bildet noch immer das Rückgrat der deutschen Lufttransportflotte. Künftig soll sie vom viermotorigen Airbus A400M abgelöst werden, der zur Zeit sein Zulassungsprogramm durchläuft.

ILA Berlin Air Show 2014

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Türkische Luftwaffe / Turkish Air Force 69-026 (cn D26)

Turkey - Air Force Transall C-160D
Turkey – Air Force Transall C-160D

Turkey - Air Force Transall C-160D Turkey - Air Force Transall C-160D Turkey - Air Force Transall C-160D

Deutsche Luftwaffe 50+86
Transall C-160
Transall C-160

Flight instruments: Transall C-160 Triebwerk: Transall C-160

Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin 2012

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Transall C-160D (50+92) Construction Number (C/N): D129

Transall C-160D Fahrwerksverkleidung Transall C-160D

Ausgestellt im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow

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C-160 Transall vom LTG 62
C-160 Transall vom LTG 62

Ausgestellt im Technik Museum Speyer

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Die ausgemusterte Transall C-160D des LTG 61 der Deutschen Luftwaffe (50+99) landete am Mittwoch, 13. April 2011 auf dem Flugplatz Speyer.

Transall C-160D Transall C-160D

Ausgestellt auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2008

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Transall vom Lufttransportgeschwader 63 der Luftwaffe:

C-160 Transall Heck: C-160 Transall

Daten

AllgemeinTechnische Daten: C-160D
Typ: Militärisches Transportflugzeug
Entwurfsland: Deutschland und Frankreich
Hersteller: Transporter Allianz, ein Konsortium aus Nord Aviation + Vereinigte Flugtechnische Werke (VFW) + Hamburger Flugzeugbau (HFB) + Blume-Leichtbau
Erstflug: 25. Februar 1963
Indienststellung: 1967
Produktionszeit: 1965 bis 1985
Stückzahl: 214
Besatzung: 5 Crew, davon [Kommandant, Copilot, Bordtechniker, TSO (Taktischer Systemoffizier), je nach Aufgabenzweck und Anzahl der Passagiere ein oder zwei Ladungsmeister] Zuladung: bis zu 16.000 kg (Fahrzeuge fahren über die hintere Laderampe direkt in das Flugzeug) bzw. beim Personentransport 93 Soldaten (73 bei Flügen über See) bzw. beim Kranken- bzw. Verwundetentransport 62 Krankentragen und 4 Betreuer
Leergewicht: 28.946 kg; Normales Startgewicht: ca. 46.000 kg
Länge: 32,40 m; Flügelspannweite: 40,00 m; Höhe: 12,36 m
(Laderaum 13,5 m lang, 3,15 m breit und 2,98 m hoch)
Höchstgeschwindigkeit: 513 km/h
Dienstgipfelhöhe: 8.230 m
Flugreichweite: 1.850 km
Startstrecke: 650 m; Landestrecke: 580 m
Antrieb: 2× Rolls-Royce Tyne-Mk.22-Propellerturbinen mit je 4.222 kW (5.738 PS)