Die Dornier Do 23 war ein deutscher Bomber der Dornier-Werke.

Entwickelt wurde das Flugzeug als Weiterentwicklung der Dornier Do 13 bzw. der Dornier Do 11. Änderungen betrafen die Bugfenster sowie die Drehlafetten der Abwehrbewaffnung. Strukturelle Änderungen wurden nicht getätigt.

Von 1934 bis 1935 wurden einige hundert Stück für die Luftwaffe gefertigt, die alle ab 1936 durch die Dornier Do 17 ersetzt wurden. Umgebaute Do 23 wurden während des Krieges als Minenräumer im Rahmen der Minensuchgruppe Mausi eingesetzt sowie Versuche als chemisches Kampfflugzeug durchgeführt.

Dornier Do-23 S17+D66
Dornier Do-23 S17+D66, ursprünglich hochgeladen von bauple58.

DORNIER Do 23
DORNIER Do 23, ursprünglich hochgeladen von public.resource.org.

Daten

AllgemeinTechnische Daten
Typ: Bomber
Entwurfsland: Deutsches Reich
Hersteller: Dornier
Erstflug: 1934
Stückzahl: 282
Länge: 18,8 m; Höhe: 5,4 m
Leergewicht: 6.050 kg; max. Startgewicht: 8.600 kg
Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h
Dienstgipfelhöhe: 4.600 m
Reichweite mit 1.055 kg Zuladung: 1.200 km

Triebwerk

BMW VIDer BMW VI (später mit BMW 106 bezeichnet) war ein wasser- oder glykolgekühlter 4-Takt-V-12-Zylinder-Flugmotor mit 750 PS der Bayerischen Motorenwerke, konstruiert von Dipl.-Ing. Max Friz. Es war der erste V12-Motor von BMW, bildete aber gleichzeitig das ausgereifte Endglied der älteren, flüssigkeitsgekühlten Reihenbauweise mit einzeln stehenden Zylindern.